Digitale Kompetenzen stärken

Digitale Kompetenzen sind längst Voraussetzung für soziale und berufliche Teilhabe. Für Menschen mit Migrationsgeschichte stellen sie jedoch oft eine zusätzliche Hürde da, wegen fehlender Zugänge zu Technik, Sprachbarrieren oder unterschiedlicher Bildungshintergründe. Umso wichtiger sind niedrigschwellige, kultursensible Lernangebote, die praxisnah und bedarfsorientiert unterstützen.  

Cem Alexander Sünter, SchlaU-Werkstatt für Migrationspädagogik

Was sind digitale Kompetenzen:  

  • Grundlagen der Computerbedienung: Umgang mit Maus, Tastatur und Betriebssystemen 
  • Internet & Kommunikation: Browsernutzung, E-Mail, Videokonferenzen und Social Media 
  • Textverarbeitung & Office: Schreiben, Formatieren oder Tabellen erstellen 
  • Datenschutz & Sicherheit: Passwörter und die sichere Nutzung von Online-Diensten 
  • Berufliche Anwendungen: Online-Bewerbungen und digitale Tools im Arbeitsalltag (Wordpress, Programmierung, 3D-Druck, etc.) 

 

Warum digitale Kompetenzen wichtig sind: 

  • Zugang zum Arbeitsmarkt und zu Bildungsangeboten 
  • Selbstständige Nutzung von Online-Diensten und Kommunikation 
  • Schutz der eigenen Daten und souveräner Umgang mit digitalen Tools 
  • Stärkung von Selbstwirksamkeit und Teilhabe 

 

Praxishandbuch für Lehrkräfte:  

Im Rahmen des Projekts CODE-UP wurde ein umfassendes Handbuch entwickelt, das Lehrkräfte dabei unterstützt, digitale Kompetenzen gezielt und kultursensibel zu vermitteln. Das Handbuch bietet: 

  • modulare Kurskonzepte für Anfänger*innen und Fortgeschrittene 
  • praktische Übungen zu Computer, Internet, E-Mail, Textverarbeitung u.v.m. 
  • Empfehlungen für kultursensible und digitale Lehre 
  • Orientierung in IT-Berufen und digitalen Anwendungen 

Sie können das CODE-UP-Handbuch und alle online Module hier kostenlos herunterladen. 

Hier einzelne Beispiele aktueller Projektumsetzungen

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Selbstbestimmte Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt

Workforce Integration for Newcomers (WIN)

Integration in den Arbeitsmarkt

DABEI

Berufsorientierung, Beratung, Empowerment & Inklusion

Wenn Sie mehr über unsere Projektarbeit erfahren möchten, dann schauen Sie sich gerne auf der Seite von International Rescue Committee Deutschland um.

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und überlegen Sie, welchem Kind aus Ihrem Arbeitskontext es guttun würde, Affirmationen zu üben. Schauen Sie sich dann das Affirmationskartenset des Projekts Vor-Sprung in Ruhe an und wählen Sie eine Karte aus, die zu diesem Kind passt. Überlegen Sie, wie Sie diese Karte nutzen können, um mit dem Kind zusammenzuarbeiten. Nutzen Sie dazu wieder Ihren bereitgelegten Stift und Papier

 

Das Kind, an das ich denke, ist immer sehr bemüht, keine Fehler zu machen. Wenn es mal einen Fehler macht, ist die Reaktion sehr stark. Oft reagiert das Kind mit großer Wut, die es gegen sich selbst und manchmal auch gegen andere richtet.

Nehmen Sie sich gerne einen Moment Zeit und schauen Sie sich das Affirmationskartenset des Projekts Vor-Sprung in Ruhe an.

Wählen Sie dann eine Karte aus, die zu diesem Kind passt. Überlegen Sie sich, wie Sie diese Karte nutzen können, um mit dem Kind zusammenzuarbeiten. Nutzen Sie dazu wieder Ihren bereitgelegten Stift und Papier.

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und beantworten Sie zu der von Ihnen gewählten Affirmation folgende Fragen. Nutzen Sie dazu gerne Ihren bereitgelegten Stift und Papier.

➡️ Welche Affirmation haben Sie ausgewählt?

➡️ Was für ein Gefühl löst die ausgewählte Affirmation in Ihnen aus?

➡️ Welcher negative Glaubenssatz könnte hinter dieser Affirmation stecken? Bzw. wie könnten Sie die ausgewählte Affirmation ins Negative umformulieren?

➡️ Können Sie sich erinnern, woher dieser negative Glaubenssatz kommt? Von Ihren Eltern? Aus der Schule?

➡️ Wo schränkt Sie dieser negative Glaubenssatz ein? Wo macht er Ihnen das Leben schwer oder hindert Sie daran etwas zu tun?