Stärken finden - Ihr Weg zur beruflichen Orientierung

Sie verfügen bereits über zahlreiche Erfahrungen, Fähigkeiten und Werte – auch wenn diese nicht immer sofort sichtbar sind. Dieses Angebot unterstützt Sie dabei, Ihre persönlichen Stärken zu entdecken und zu überlegen, wie Sie diese für Ihre berufliche Zukunft nutzen können.

Cem Alexander Sünter, SchlaU-Werkstatt für Migrationspädagogik

Warum ist es wichtig, die eigenen Stärken zu kennen?

Wenn Sie wissen, was Sie gut können und was Ihnen wichtig ist, fällt es leichter: 

    einen passenden Beruf zu finden 

    sich gezielt weiterzubilden

    selbstbewusst aufzutreten 

    mit anderen über Ihre Ziele zu sprechen 

    Fragen zur Selbstreflexion

    Nutzen Sie die folgenden Fragen, um über sich selbst nachzudenken. Sie können diese alleine beantworten oder sich mit einer Vertrauensperson austauschen:

    Was gibt mir Energie?

    Welche Tätigkeiten machen mir Freude? Was interessiert mich besonders?

    Was sind meine wichtigsten Werte?

    Was ist mir im Leben wichtig (z. B. Gerechtigkeit, Sicherheit, Kreativität)?

    Welche Ressourcen habe ich?

    Habe ich Zugang zu Technik, Versicherungen, finanziellen Mitteln oder anderen Hilfen?

    Was habe ich schon erreicht?

    Welche Erfahrungen habe ich gesammelt - beruflich, privat oder im Ehrenamt?

    Welche Fähigkeiten bringe ich mit?

    Was kann ich gut? Z. B. organisieren, kommunizieren, handwerklich arbeiten?

    Wer unterstützt mich?

    Welche Menschen stehen mir zur Seite (Familie, Freund*innen, Bekannte)?

    Welche Kontakte gibt es in meiner Umgebung?

    Gibt es Beratungsstellen, Nachbar*innen oder Vereine, die mir helfen können?

    Sie können die Stärkenkarte auch herunterladen ausdrucken und dann ausfüllen - eine hilfreiche Möglichkeit, Ihre Gedanken zu sortieren und neue Perspektiven zu gewinnen. 

    Wo Sie Unterstützung finden:

    Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen. Es gibt viele kostenlose Angebote, die Sie begleiten können:

    Hier einzelne Beispiele aktueller Projektumsetzungen

    START

    Selbstbestimmte Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt

    Workforce Integration for Newcomers (WIN)

    Integration in den Arbeitsmarkt

    DABEI

    Berufsorientierung, Beratung, Empowerment & Inklusion

    Wenn Sie mehr über unsere Projektarbeit erfahren möchten, dann schauen Sie sich gerne auf der Seite von International Rescue Committee Deutschland um.

    Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und überlegen Sie, welchem Kind aus Ihrem Arbeitskontext es guttun würde, Affirmationen zu üben. Schauen Sie sich dann das Affirmationskartenset des Projekts Vor-Sprung in Ruhe an und wählen Sie eine Karte aus, die zu diesem Kind passt. Überlegen Sie, wie Sie diese Karte nutzen können, um mit dem Kind zusammenzuarbeiten. Nutzen Sie dazu wieder Ihren bereitgelegten Stift und Papier

     

    Das Kind, an das ich denke, ist immer sehr bemüht, keine Fehler zu machen. Wenn es mal einen Fehler macht, ist die Reaktion sehr stark. Oft reagiert das Kind mit großer Wut, die es gegen sich selbst und manchmal auch gegen andere richtet.

    Nehmen Sie sich gerne einen Moment Zeit und schauen Sie sich das Affirmationskartenset des Projekts Vor-Sprung in Ruhe an.

    Wählen Sie dann eine Karte aus, die zu diesem Kind passt. Überlegen Sie sich, wie Sie diese Karte nutzen können, um mit dem Kind zusammenzuarbeiten. Nutzen Sie dazu wieder Ihren bereitgelegten Stift und Papier.

    Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und beantworten Sie zu der von Ihnen gewählten Affirmation folgende Fragen. Nutzen Sie dazu gerne Ihren bereitgelegten Stift und Papier.

    ➡️ Welche Affirmation haben Sie ausgewählt?

    ➡️ Was für ein Gefühl löst die ausgewählte Affirmation in Ihnen aus?

    ➡️ Welcher negative Glaubenssatz könnte hinter dieser Affirmation stecken? Bzw. wie könnten Sie die ausgewählte Affirmation ins Negative umformulieren?

    ➡️ Können Sie sich erinnern, woher dieser negative Glaubenssatz kommt? Von Ihren Eltern? Aus der Schule?

    ➡️ Wo schränkt Sie dieser negative Glaubenssatz ein? Wo macht er Ihnen das Leben schwer oder hindert Sie daran etwas zu tun?