Eine Kurzvorstellung von drei Highlights der Deutschen Programme
- Auszeichnung mit dem Phineo Wirkt-Siegel: Healing Classrooms wirkt!
- Resettlement-Fachtagung 2025: Gemeinsam für Schutz und Perspektiven
- Kulturelle Teilhabe schafft Empowerment – Rückblick auf die Klickwinkel-Vernissage
1. Auszeichnung mit dem Phineo Wirkt-Siegel: Healing Classrooms wirkt!
Wir freuen uns sehr, dass unsere Bildungsarbeit mit dem Phineo Wirkt-Siegel ausgezeichnet wurde. Das Phineo Wirkt-Siegel wird von PHINEO vergeben, einem gemeinnützigen Analyse- und Beratungshaus, das sich auf strategisches gesellschaftliches Engagement spezialisiert hat. Ziel ist es, die Zivilgesellschaft zu stärken, indem wirkungsvolle Projekte sichtbar gemacht und Fördernde überzeugt werden, gezielt zu unterstützen.
Am 26.11. fand die Preisverleihung im Rahmen des Events „Zivilgesellschaft für Demokratie – das wirkt gegen Fake News & Spaltung“ statt. Dieses brachte Initiativen zusammen, die sich aktiv für eine offene, demokratische Gesellschaft einsetzen. Mit anderen Organisationen konnten wir wichtige Fragen diskutieren:
Wie können wir gemeinsam demokratische Werte verteidigen und stärken? Welche Strategien wirken nachhaltig gegen Hassrede und Ausgrenzung?
Für uns bedeutet das Siegel eine Bestärkung in unserer Arbeit im Bereich der Demokratieförderung und Antidiskriminierung. Die Verbindung mit anderen Initiativen und der gemeinsame Anspruch, wirkungsvolle Arbeit zu leisten, motiviert uns außerdem, unseren Weg weiterzugehen, auf diesem weiter zu (ver-)lernen und dabei andere Menschen mitzunehmen.
Sie möchten noch mehr darüber erfahren? Dann lesen Sie hier mehr über das Event.
2. Resettlement-Fachtagung 2025: Gemeinsam für Schutz und Perspektiven
Am 19. und 20. November 2025 fand die jährliche Resettlement-Fachtagung unter dem Titel
„Resettlement, humanitäre Aufnahme und komplementäre Zugangswege im Flüchtlingsschutz“ im in Berlin statt.
Organisiert wurde die Veranstaltung von UNHCR Deutschland, der Diakonie Deutschland und der Caritas.
Die Tagung bot ein vielfältiges Programm aus Paneldiskussionen, Fachforen und Keynotes. Zahlreiche Akteur*innen aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, internationalen Organisationen, der Forschung, sowie Mitglieder des Bundestags, kommunale und Landesvertreter*innen nahmen teil. Ziel war es, aktuelle Herausforderungen und Chancen im Bereich Resettlement und ergänzender Aufnahmewege zu diskutieren.
Ein besonderes Highlight am zweiten Tag: IRC präsentierte im Rahmen der interaktiven Themenrundgänge einen eigenen Stand. Dort wurden zwei zentrale Policy- und Evaluationsberichte vorgestellt – unter anderem zu den Erfahrungen mit dem Bundesaufnahmeprogramm für Afghanistan die durch die praktische Fallarbeit entstanden sind.
Zentrale Ergebnisse und Ausblick
Die Fachtagung machte deutlich:
- Rechte der vulnerabelsten Gruppen müssen weiterhin konsequent geschützt werden.
- Komplementäre Zugangswege sollen ausgebaut und weiterentwickelt werden.
- Bereits etablierte Strukturen dürfen nicht verloren gehen – dafür braucht es gemeinsames Engagement.
- Die Debatte muss sich stärker auf Fakten und Zahlen stützen, um politisch geprägte Spekulationen zu überwinden und den Diskurs weg von Überforderungsnarrativen hin zu lösungsorientierten Ansätzen zu lenken.
Mit #resettlement25 wurde erneut ein wichtiges Forum geschaffen, um den Flüchtlingsschutz in Deutschland und Europa zukunftsfähig zu gestalten.
3. Kulturelle Teilhabe schafft Empowerment – Rückblick auf die Klickwinkel-Vernissage
Am Freitag, den 7. November, wurde in der Mannheimer Abendakademie die Ausstellung Klickwinkel eröffnet. Junge Menschen aus Mannheim und der Rhein-Neckar-Region stellten ihre Fotos zu den Themen „Glückliche Momente“ und „Etwas, was ich jeden Tag sehe und mir viel bedeutet“ aus.
Das Projekt Klickwinkel verbindet kulturelle Teilhabe mit Empowerment: Jugendliche und junge Erwachsene gestalten aktiv, anstatt nur zuzuschauen. Sie entscheiden selbst, welche Themen sie ansprechen, welche Geschichten sie erzählen und welche Perspektiven sichtbar werden.
Durch die Fotografie und den Austausch mit anderen Teilnehmenden erleben sie Selbstwirksamkeit, sie merken, dass ihre Sicht auf die Welt zählt. Das stärkt Selbstvertrauen und Zugehörigkeitsgefühl. Die Ausstellung macht diese Perspektiven sichtbar und schafft Begegnungen zwischen Fotograf*innen und Besucher*innen.
Die Ausstellung ist noch bis zum 16. Januar 2026 im Foyer der Mannheimer Abendakademie zu sehen und auch online in der Virtuelle Ausstellung Klickwinkel_2025
Wenn Sie mehr über das Projekt erfahren möchten, lesen Sie sich gerne hier ein. Entdecken Sie in diesem Beitrag noch mehr Eindrücke vom Ausstellungsauftakt.
Bis zum nächsten Monatsrückblick (:
Illustration: IRC

