Modul –
Herausforderungen und Entwicklungsaufgaben für Kinder am Übergang
Zwei fiktive Charaktere (Aicha und Sam) werden Sie durch das Modul begleiten und befassen sich mit Ihnen zusammen zunächst mit den Ursachen für ein Stresserleben von Kindern, um sich später eingehender mit den Folgen und Auswirkungen von diesem auseinander zu setzen. Sie lernen die Wirkung von toxischem Stress kennen und wie Resilienz Kindern hilft, widerstandsfähiger dagegen zu werden. Außerdem erfahren sie mehr über die Aufgaben, denen sich Kinder bei der Bewältigung des Übergangs stellen müssen, um ihnen gezieltere Unterstützung bei der pädagogischen Arbeit anbieten zu können. Bitte halten Sie Stift und Papier bereit. In diesem Modul werden schriftliche Reflexionsaufgaben auf Sie zukommen.
Unsere zwei Charaktere sind Sam und Aicha. Während Aicha vor allem aus Sicht des Kita-Kontextes schaut, nimmt Sam die Grundschule-Perspektive ein.
Hi, ich bin Aicha, 34 Jahr alt und bin Erzieherin in einer Kita. Vor kurzem übernahm ich die Position der Einrichtungsleitung.
Hallo allerseits. Mein Name ist Sam und ich bin 28. Ich bin ganz frisch mit meinem Lehramtsstudium fertig geworden und habe nun zu Beginn des neuen Schuljahres eine Stelle als Klassenlehrer an einer Grundschule begonnen.
Die Beiden werden Sie durch das Modul begleiten, indem Sie Fakten aus Ihren Bereichen beisteuern, Rückfragen stellen oder Sie zur Reflektion anregen. Ein Icon in Form eines Stiftes mit Blatt wird Sie darauf hinweisen, dass es bei einer Frage um einen Anstoß zur Selbstreflektion geht – dies ist natürlich freiwillig.
➡️ Gehen Sie bitte zum 2. Lernabschnitt "Stressursachen " im Menü auf der rechten Seite.
Dann lassen Sie uns direkt ins Thema starten!
Denken Sie an die Kinder aus Ihrem pädagogischen Alltag. Manchmal spielen sie fröhlich mit anderen Kindern, können sich gut konzentrieren, zeigen sich an anderen interessiert. Manchmal ziehen sie sich eher zurück oder sind leicht gereizt, stören unter Umständen das Lerngeschehen, lenken andere Kinder ab. Kurz gesagt: manchmal geht es ihnen gut, manchmal wirken sie gestresst, traurig, unzufrieden. Als pädagogische Fachkraft können wir Anzeichen für das Wohlbefinden von Kindern relativ gut wahrnehmen. Allerdings bedarf es oft einem näheren Hinschauen, Einfühlen, Kennenlernen des sozialen Systems des Kindes, ehe wir vermuten oder gar erkennen können, welche Ursachen hinter einem Belastungserleben bei Kindern stecken können.
Überlegen Sie an dieser Stelle also erst einmal selbst:
- Welche Faktoren können Ihrer Erfahrung nach zu einem Stresserleben bei Kindern führen?

Nutzen Sie dazu gerne ihren bereitgelegten Stift und Papier. Nehmen Sie sich gerne 10-15min Zeit dafür
Vielen Dank für Ihre Gedanken zu dieser Fragestellung! In der Zwischenzeit habe ich einmal einen Blick darauf geworfen, welche Stressursachen durch eine Flucht- und Migrationserfahrung entstehen können. Klicken Sie auf die jeweilige Karte, um mehr zu dem jeweiligen Aspekt zu erfahren.

z.B. Bombardierung, (sexualisierte) Gewalt, Angst, fehlen von Sicherheit und Kontrolle
z.B. ungewisser Aufenthaltsort, Perspektivlosigkeit, Rassismus- und Diskriminierungserfahrung
z.B. Heimweh, Verluste, Änderung finanzieller / sozialer Status, neuer gesellschaftlicher Rahmen
➡️ Gehen Sie bitte zum 3. Lernabschnitt "Toxischer Stress" im Menü auf der rechten Seite.
Gemeinsam haben wir einige Herausforderungen und Stressursachen erarbeitet, denen Kinder auch durch extreme Umbrüche, wie Flucht und Migration ausgesetzt werden können. Diese vielfältigen Stressursachen können zu einem Stresserleben führen. Wenn dieses Stresserleben langanhaltend und dauerhaft ist, kann dies nachhaltige gesundheitliche Folgen mit sich tragen. Wie sich ein solches langanhaltendes Stresserleben, auch toxischer Stress genannt, auf die Entwicklung des Gehirns auswirken kann, wird in den folgenden Videos erklärt.
Scrollen Sie auf der Seite nach unten, und klicken Sie auf die jeweiligen Videos bzw. auf "Inhalt entsperren", um diese zu starten.
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Weitere Informationen
Wie wir in den Videos gesehen haben, kann ein langanhaltendes und dauerhaftes Stresserleben zu toxischem Stress führen. Dieser kann die Gesundheit signifikant beeinträchtigen und das Wohlbefinden negativ beeinflussen.
Wie die Folgen von toxischem Stress aufgefangen oder sogar abgefedert werden können, wollen wir uns gemeinsam im Folgenden gemeinsam anschauen.
➡️ Gehen Sie bitte zum 4. Lernabschnitt "Resilienz" im Menü auf der rechten Seite.
Dem Begriff Resilienz ist bestimmt fast jede pädagogische Fachkraft schon einmal begegnet. Doch was heißt Resilienz eigentlich und wie können wir dies auf den pädagogischen Kontext beziehen? Klicken Sie auf das Herz, um mehr zu erfahren.
Resilienz verstehen wir als ein Muster positiver Anpassung im Kontext von Schwierigkeiten und Widrigkeiten. Somit hilft Resilienz Kindern, mit Belastungen umzugehen und die Auswirkungen von toxischem Stress abzufedern. Faktoren, die die individuelle Resilienz beeinflussen, verhalten sich dabei dynamisch. Risikofaktoren können zu Ressourcen werden und andersherum Ressourcen zu Risikofaktoren. Das Lernumfeld kann bspw. ein sicherer Ort, aber auch ein Ort der Unsicherheit und Angst sein. Einige weitere beispielhafte Faktoren, die einen bestärkenden oder schwächenden Effekt auf die Resilienz haben können, sind in der Grafik dargestellt. Wenn du mit der Mouse auf die einzelnen Faktoren klickst, kannst du mehr zu diesen erfahren.

Risikofaktoren:
Unsichere Lernumgebung: Eine Lernumgebung, in der Kinder nicht wissen, was sie erwartet und was von ihnen erwartet wird, kann Belastungen verstärken. Dies trifft besonders für Kinder zu, die keine sicheren Bindungen zu Bezugspersonen haben, denen sie sich anvertrauen können.
Individuelle Eigenschaften: Kinder, die in ihrer Entwicklung zahlreichen Umbrüchen ausgesetzt waren und wenige positive Beziehungen zu erwachsenen Personen aufbauen konnten, können unter Umständen individuelle Eigenschaften, wie bspw. ein geringes Selbstvertrauen oder eine geringe Frustrationstoleranz, besitzen.
Familie & Freund*innenschaften: Kinder, die keine zuverlässigen Beziehungen zu Familienmitgliedern, Erwachsenen oder Gleichaltrigen haben, sind stärker gefährdet, belastende Ereignisse nicht bewältigen zu können. Es fehlt ihnen an Unterstützung bspw. in Form von konkreter Hilfe, Zuwendung, Trost und Rückhalt.
Ressourcen:
Sichere Lernumgebung: Wenn Lernräume von Kindern als angstfrei und sicher erlebt werden, Regeln und Strukturen klar und transparent kommuniziert werden, kann das Wohlbefinden von Kindern gestärkt werden.
Soziale Kompetenzen: Wenn Kinder in der Lage sind, ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen und zu benennen, können sie auch die Gefühle anderer besser verstehen. Somit fällt es ihnen leichter, positive Beziehungen zu anderen einzugehen und gemeinsam Konflikte zu lösen. Zudem führen positive Beziehungen zu erwachsenen Bezugspersonen dazu, dass Kinder sich sicherer sein können, wo sie sich Hilfe holen können. Sie sind selbstbewusster und überzeugter davon, ihr eigenes Leben positiv beeinflussen zu können.
Individuelle Fähigkeiten: Kinder, die regelmäßig in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden und lernen, ihre Bedürfnisse und Empfindungen deutlicher wahrzunehmen, entwickeln ein positiveres Selbstkonzept, das ihnen hilft, Dinge zu planen und Herausforderungen zu meistern, unter Umständen sogar die unmittelbare Befriedigung von Wünschen zugunsten eines höheren Ziels zurückzustellen.
Familie & Freundschaften: Kinder, die über positive Beziehungen zu Erwachsenen und einem guten sozialen Netzwerk verfügen, verspüren mehr Rückhalt, wenn es darum geht, Herausforderungen zu meistern. Außerdem können sie sich sicherer sein, dass sie Hilfe bekommen, wenn sie sie benötigen
Um Resilienz zu stärken können wir als pädagogische Fachkräfte ein sicheres Umfeld schaffen und die sozial-emotionalen Kompetenzen gezielt fördern. (siehe Rahmen).

Haben Sie Ideen oder setzen Sie bereits Methoden um, damit sich Kinder in ihrem Lernraum sicher und beschützt fühlen? Nutzen Sie dazu wieder ihren bereitgelegten Stift und Papier. Für diese Übung würden wir in etwa 15-20min kalkulieren.
Vielen Dank für Ihre spannenden Gedanken dazu! Weitere Möglichkeiten, wie Kinder durch ein sicheres Lernumfeld in ihrer Resilienz und in ihrem Wohlbefinden gestärkt werden können, schauen wir uns gemeinsam in Modul 2 an. Jetzt wollen wir erst einmal einen gezielten Blick auf den Übergang von der Kita in Grundschule werfen. Welchen Herausforderungen begegnen Kinder am Übergang und wie können wir sie als pädagogische Fachkraft Kinder am Übergang unterstützen?
➡️ Gehen Sie bitte zum 5. Lernabschnitt "Entwicklungsaufgaben am Übergang" im Menü auf der rechten Seite.
Für Kinder ist der Übergang von der Kita in die Grundschule ein einschneidendes Erlebnis, das Veränderungen birgt und neue Entwicklungsaufgaben mit sich bringt. Aber nicht nur der individuelle Bewältigungsprozess vom „Kindergartenkind“ zum „Schulkind“ steht hierbei im Fokus. Auch das soziale System, welches das Kind umgibt, wird mit in die Verantwortung genommen. Die am Übergang beteiligten Bildungsinstitutionen und die Familie des Kindes benötigen ebenfalls „Übergangskompetenzen“. Diese muss somit als eine Kompetenz des sozialen Systems verstanden werden. Niesel und Griebel empfehlen in diesem Sinne eine ganzheitliche Sicht auf die vielen Veränderungen und Entwicklungsaufgaben am Übergang.
In Übergangsphasen können sich zudem Stressfaktoren aufgrund der extremen Veränderungen häufen. Kinder geflüchteter und zugewanderter Familien befinden sich unter Umständen in einem doppelten Transitionsprozess. Umso wichtiger ist es daher, den Übergang gut zu begleiten und die Kinder in ihren Entwicklungsaufgaben bestmöglich zu unterstützen, um ein (erneutes) krisenhaftes Erleben zu vermeiden.
Wie wir gelesen haben, ist nicht nur das Kind am Übergang gefordert, sondern das gesamte soziale System des Kindes. Was dies für die sogenannten Transitionsebenen (nach Giebel & Niesel) bedeutet und welche Entwicklungsaufgaben auf welcher Ebene stattfinden, wollen wir uns gemeinsam anschauen.
Klicken Sie auf die Karten, um mehr zu den einzelnen Ebenen zu erfahren!

Individuelle Ebene:
- Veränderung der Identität - Kind wird zum Schulkind
- Rollenzuwachs: Mit der Rolle als Schulkind kommen neue Rollenerwartungen und –sanktionen hinzu
- Bewältigung starker Emotionen wie Vorfreude, Neugier, Stolz, Unsicherheit, Angst
- Erwerben neuer Kompetenzen u.a. Selbstständigkeit, Kulturtechniken

Interaktionale Ebene:
- Aufnahme neuer Beziehungen zur Lehrkraft und Mitschüler*innen
- Bewältigung des Abbruchs bestehender Beziehungen
- Entwicklung des Gefühls von Zugehörigkeit in der neuen Gemeinschaft/Umgebung
- Veränderung familiärer Beziehungen
- Verarbeitung des Rollenzuwachses: Zur Rolle des Kindes in der Familie kommt die Rolle des Schulkindes
- Eltern und Erziehungsberechtigte müssen eigene Unsicherheiten in Bezug auf den Übergang überwinden

Kontextuelle Ebene:
- Integration von zwei oder mehr Lebensbereichen: Familie und Schule
- U. neue zeitliche Strukturierung des Familienalltags
- U. kommt Nachmittagsbetreuung als weiterer neuer Kontext hinzu
- Veränderung der Lernumgebung inkl. materieller Ausstattung, Strukturen, Lernformen, Anforderungen und Regeln
- U. Bewältigung weiterer familiärer Übergänge (bspw. Aufnahme Erwerbstätigkeit, Geburt Geschwister)
Quelle: Wilfried Griebel, Staatsinstitut für Frühpädagogik, München: Vom Kindergartenkind zum Schulkind: Ein Übergang für die Familie.
Um Resilienz zu stärken können wir als pädagogische Fachkräfte ein sicheres Umfeld schaffen und die sozial-emotionalen Kompetenzen gezielt fördern. (siehe Rahmen).

Überlegen Sie einmal:
- Was können Sie in Ihrer Rolle als pädagogische Fachkraft tun, um Kinder am Übergang bei dem Umgang mit starken Emotionen zu unterstützen? (Individuelle Ebene)
- Was können Sie tun, um den Beziehungsaufbau von Kindern am Übergang zu stärken? (Interaktionale Ebene)
- Was können Sie tun, damit Kinder sich sicher fühlen, was sie in der Schule erwarten wird? (Kontextuelle Ebene)
Nutzen Sie dazu wieder ihren bereitgelegten Stift und Papier. Nehmen Sie sich gerne wieder ca. 5-10min pro Frage Zeit.
➡️ Gehen Sie bitte zum 6. Lernabschnitt "Zusammenfassung" im Menü auf der rechten Seite.
Danke, dass Sie uns so tatkräftig bei meiner Recherche unterstützt haben! Wir haben gemeinsam viel darüber erfahren, welche Ursachen es für ein Stresserleben bei Kindern geben kann und welchen Einfluss diese auf das Wohlbefinden der Kinder haben können. Wir haben gelernt, dass Kinder eine innere Widerstandskraft (Resilienz) besitzen, mit der sie Belastungen bewältigen können. Aufbauend hierauf haben wir gemeinsam erarbeitet, dass wir als Fachkräfte gezielt Faktoren fördern können, die die Resilienz von Kindern stärken. Die Resilienzförderung ist gerade am Übergang aufgrund der vielen Veränderungen von besonderer Bedeutung. Wie wir dies in der Praxis umsetzen können, haben Sie in der letzten Aufgabe erst einmal für sich selbst beantwortet.
In Modul 2 wollen wir dann darauf aufbauen und uns ganz konkret anschauen, wie Kinder am Übergang mithilfe des Healing Classrooms Konzeptes am Übergang unterstützt werden können. Wir freuen uns, wenn wir uns in dort Wiedersehen!“
➡️ Gehen Sie bitte zum 7. Lernabschnitt "Quiz" im Menü auf der rechten Seite.
Um Ihr Wissen aus diesem Modul zu festigen, haben Sie die Möglichkeit, hier ein kleines freiwilliges Quiz zu machen. Viel Spaß dabei!“
Die Auflösung erhalten Sie, indem Sie mit der Maus auf das blinkende Plus-Symbol klicken.
Ordnen Sie die Beschreibungen der passenden Stressform zu:
Diese Form von Stress ist notwendig für eine gesunde Entwicklung und das Lösen von Problemen und zeigt sich in milden, körperlichen Reaktionen wie einem erhöhten Herzschlag.
Antwortmöglichkeiten:
1. Positiver Stress
2. Moderater Stress
3. Toxischer Stress

Richtige Antwort:
1. Positiver Stress
Diese Stressform kann entstehen, wenn Kindern ohne sicheres Unterstützungssystem und stabile Beziehungen, schwere und langanhaltende Belastungen widerfahren.
Antwortmöglichkeiten:
1. Positiver Stress
2. Moderater Stress
3. Toxischer Stress

Richtige Antwort:
3. Toxischer Stress
Diese Form von Stress ruft eine starke, körperliche Reaktion als Folge einer temporären Belastung hervor.
Antwortmöglichkeiten:
1. Positiver Stress
2. Moderater Stress
3. Toxischer Stress

Richtige Antwort:
2. Moderater Stress
Beurteilen Sie die nachfolgenden Behauptungen danach, ob sie richtig oder falsch sind.
Toxischer Stress kann bei Kindern zu langanhaltenden Entwicklungsschäden in wichtigen Lernbereichen im Gehirn führen.
Antwortmöglichkeiten:
A) Richtig
B) Falsch

Richtige Antwort:
Richtig
Das stimmt leider. Wie wir im Video gesehen haben, kann toxischer Stress dazu führen, dass wichtige Synapsen in Bereichen wie den motorischen Fähigkeiten, dem Gedächtnis, der Verhaltenskontrolle, usw. nicht ausgebildet werden können, was wiederum zu langanhaltenden Entwicklungsschäden in diesen Bereichen führen kann.
Die Folgen von toxischem Stress lassen sich nicht umkehren.
Antwortmöglichkeiten:
A) Richtig
B) Falsch

Richtige Antwort:
Falsch
Die Folgen lassen sich durch Resilienzförderung abfedern und unter Umständen sogar umkehren.
Das Resilienz-Konzept ist statisch: Ressourcen können niemals gleichzeitig auch Risiken sein.
Antwortmöglichkeiten:
A) Richtig
B) Falsch

Richtige Antwort:
Falsch
Genau! Eine pädagogische Einrichtung bspw., die Kindern einen Raum der Sicherheit bietet, kann eine Ressource sein. Bietet sie das nicht, wäre sie eher auf der Seite der Risikofaktoren anzusiedeln. Ebenso kann die familiäre Umgebung eine Ressource aber auch ein Risiko darstellen.
Eine Lernumgebung, in der Kinder nicht wissen, was sie erwartet und was von ihnen erwartet wird, hat keinen Einfluss auf ihr Belastungsempfinden.
Antwortmöglichkeiten:
A) Richtig
B) Falsch

Richtige Antwort:
Falsch
Der Übergang ist dann gelungen, wenn Kinder mit ihrer Akte und allen weiteren relevanten Materialien an der Schule angekommen sind.
Antwortmöglichkeiten:
A) Richtig
B) Falsch

Richtige Antwort:
Falsch
Der Übergang ist dann gut gelungen, wenn sich die Kinder in der Schule wohl und zugehörig fühlen, gute Beziehungen zu Erwachsenen und anderen Kindern aufgebaut haben, Interesse und Motivation zum Lernen zeigen, Lernfortschritte machen und sich als selbstwirksam und kompetent erleben.
Bitte bestätigen Sie, dass Sie dieses Modul abgeschlossen haben:
Quellenverweise
- Vor-Sprung-Portfolio: Den Übergang von der Kita in die Grundschule sicher gestalten
- UNHCR: Flucht und Trauma im Kontext Schule. Handbuch für Pädagogog*innen
- Wildgruber, A. & Griebel, W. (2016): Erfolgreicher Übergang vom Elementar- in den Primarbereich. Empirische und curriculare Analysen
- Fuchs, M. (2016): Der Übergang von der Kita in die Grundschule aus der Perspektive von Inklusion.
