Modul –
Herausforderungen und Entwicklungsaufgaben für Kinder am Übergang

 

Einstieg
Stressursachen
Toxischer Stress
Resilienz
Entwicklungsaufgaben am Übergang
Zusammenfassung
Quiz
Quellen

Zwei fiktive Charaktere (Aicha und Sam) werden Sie durch das Modul begleiten und befassen sich mit Ihnen zusammen zunächst mit den Ursachen für ein Stresserleben von Kindern, um sich später eingehender mit den Folgen und Auswirkungen von diesem auseinander zu setzen. Sie lernen die Wirkung von toxischem Stress kennen und wie Resilienz Kindern hilft, widerstandsfähiger dagegen zu werden. Außerdem erfahren sie mehr über die Aufgaben, denen sich Kinder bei der Bewältigung des Übergangs stellen müssen, um ihnen gezieltere Unterstützung bei der pädagogischen Arbeit anbieten zu können. Bitte halten Sie Stift und Papier bereit. In diesem Modul werden schriftliche Reflexionsaufgaben auf Sie zukommen.

Unsere zwei Charaktere sind Sam und Aicha. Während Aicha vor allem aus Sicht des Kita-Kontextes schaut, nimmt Sam die Grundschule-Perspektive ein.

Hi, ich bin Aicha, 34 Jahr alt und bin Erzieherin in einer Kita. Vor kurzem übernahm ich die Position der Einrichtungsleitung.

Die Beiden werden Sie durch das Modul begleiten, indem Sie Fakten aus Ihren Bereichen beisteuern, Rückfragen stellen oder Sie zur Reflektion anregen. Ein Icon in Form eines Stiftes mit Blatt wird Sie darauf hinweisen, dass es bei einer Frage um einen Anstoß zur Selbstreflektion geht – dies ist natürlich freiwillig.

➡️ Gehen Sie bitte zum 2. Lernabschnitt "Stressursachen " im Menü auf der rechten Seite.

Dann lassen Sie uns direkt ins Thema starten!

Denken Sie an die Kinder aus Ihrem pädagogischen Alltag. Manchmal spielen sie fröhlich mit anderen Kindern, können sich gut konzentrieren, zeigen sich an anderen interessiert. Manchmal ziehen sie sich eher zurück oder sind leicht gereizt, stören unter Umständen das Lerngeschehen, lenken andere Kinder ab. Kurz gesagt: manchmal geht es ihnen gut, manchmal wirken sie gestresst, traurig, unzufrieden. Als pädagogische Fachkraft können wir Anzeichen für das Wohlbefinden von Kindern relativ gut wahrnehmen. Allerdings bedarf es oft einem näheren Hinschauen, Einfühlen, Kennenlernen des sozialen Systems des Kindes, ehe wir vermuten oder gar erkennen können, welche Ursachen hinter einem Belastungserleben bei Kindern stecken können.

Vielen Dank für Ihre Gedanken zu dieser Fragestellung! In der Zwischenzeit habe ich einmal einen Blick darauf geworfen, welche Stressursachen durch eine Flucht- und Migrationserfahrung entstehen können. Klicken Sie auf die jeweilige Karte, um mehr zu dem jeweiligen Aspekt zu erfahren.

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z.B. Bombardierung, (sexualisierte) Gewalt, Angst, fehlen von Sicherheit und Kontrolle

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z.B. ungewisser Aufenthaltsort, Perspektivlosigkeit, Rassismus- und Diskriminierungserfahrung

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z.B. Heimweh, Verluste, Änderung finanzieller / sozialer Status, neuer gesellschaftlicher Rahmen

➡️ Gehen Sie bitte zum 3. Lernabschnitt "Toxischer Stress" im Menü auf der rechten Seite.

Gemeinsam haben wir einige Herausforderungen und Stressursachen erarbeitet, denen Kinder auch durch extreme Umbrüche, wie Flucht und Migration ausgesetzt werden können. Diese vielfältigen Stressursachen können zu einem Stresserleben führen. Wenn dieses Stresserleben langanhaltend und dauerhaft ist, kann dies nachhaltige gesundheitliche Folgen mit sich tragen. Wie sich ein solches langanhaltendes Stresserleben, auch toxischer Stress genannt, auf die Entwicklung des Gehirns auswirken kann, wird in den folgenden Videos erklärt.

Scrollen Sie auf der Seite nach unten, und klicken Sie auf die jeweiligen Videos bzw. auf "Inhalt entsperren", um diese zu starten.

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Weitere Informationen

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Wie die Folgen von toxischem Stress aufgefangen oder sogar abgefedert werden können, wollen wir uns gemeinsam im Folgenden gemeinsam anschauen.

➡️ Gehen Sie bitte zum 4. Lernabschnitt "Resilienz" im Menü auf der rechten Seite.

Dem Begriff Resilienz ist bestimmt fast jede pädagogische Fachkraft schon einmal begegnet. Doch was heißt Resilienz eigentlich und wie können wir dies auf den pädagogischen Kontext beziehen? Klicken Sie auf das Herz, um mehr zu erfahren.

Resilienz verstehen wir als ein Muster positiver Anpassung im Kontext von Schwierigkeiten und Widrigkeiten. Somit hilft Resilienz Kindern, mit Belastungen umzugehen und die Auswirkungen von toxischem Stress abzufedern. Faktoren, die die individuelle Resilienz beeinflussen, verhalten sich dabei dynamisch. Risikofaktoren können zu Ressourcen werden und andersherum Ressourcen zu Risikofaktoren. Das Lernumfeld kann bspw. ein sicherer Ort, aber auch ein Ort der Unsicherheit und Angst sein. Einige weitere beispielhafte Faktoren, die einen bestärkenden oder schwächenden Effekt auf die Resilienz haben können, sind in der Grafik dargestellt.  Wenn du mit der Mouse auf die einzelnen Faktoren klickst, kannst du mehr zu diesen erfahren.

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Risikofaktoren:

Unsichere Lernumgebung: Eine Lernumgebung, in der Kinder nicht wissen, was sie erwartet und was von ihnen erwartet wird, kann Belastungen verstärken. Dies trifft besonders für Kinder zu, die keine sicheren Bindungen zu Bezugspersonen haben, denen sie sich anvertrauen können.

Individuelle Eigenschaften: Kinder, die in ihrer Entwicklung zahlreichen Umbrüchen ausgesetzt waren und wenige positive Beziehungen zu erwachsenen Personen aufbauen konnten, können unter Umständen individuelle Eigenschaften, wie bspw. ein geringes Selbstvertrauen oder eine geringe Frustrationstoleranz, besitzen.

Familie & Freund*innenschaften: Kinder, die keine zuverlässigen Beziehungen zu Familienmitgliedern, Erwachsenen oder Gleichaltrigen haben, sind stärker gefährdet, belastende Ereignisse nicht bewältigen zu können. Es fehlt ihnen an Unterstützung bspw. in Form von konkreter Hilfe, Zuwendung, Trost und Rückhalt.

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Ressourcen:

Sichere Lernumgebung: Wenn Lernräume von Kindern als angstfrei und sicher erlebt werden, Regeln und Strukturen klar und transparent kommuniziert werden, kann das Wohlbefinden von Kindern gestärkt werden.

Soziale Kompetenzen: Wenn Kinder in der Lage sind, ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen und zu benennen, können sie auch die Gefühle anderer besser verstehen. Somit fällt es ihnen leichter, positive Beziehungen zu anderen einzugehen und gemeinsam Konflikte zu lösen. Zudem führen positive Beziehungen zu erwachsenen Bezugspersonen dazu, dass Kinder sich sicherer sein können, wo sie sich Hilfe holen können. Sie sind selbstbewusster und überzeugter davon, ihr eigenes Leben positiv beeinflussen zu können.

Individuelle Fähigkeiten: Kinder, die regelmäßig in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden und lernen, ihre Bedürfnisse und Empfindungen deutlicher wahrzunehmen, entwickeln ein positiveres Selbstkonzept, das ihnen hilft, Dinge zu planen und Herausforderungen zu meistern, unter Umständen sogar die unmittelbare Befriedigung von Wünschen zugunsten eines höheren Ziels zurückzustellen.

Familie & Freundschaften: Kinder, die über positive Beziehungen zu Erwachsenen und einem guten sozialen Netzwerk verfügen, verspüren mehr Rückhalt, wenn es darum geht, Herausforderungen zu meistern. Außerdem können sie sich sicherer sein, dass sie Hilfe bekommen, wenn sie sie benötigen

Um Resilienz zu stärken können wir als pädagogische Fachkräfte ein sicheres Umfeld schaffen und die sozial-emotionalen Kompetenzen gezielt fördern. (siehe Rahmen).

Vielen Dank für Ihre spannenden Gedanken dazu! Weitere Möglichkeiten, wie Kinder durch ein sicheres Lernumfeld in ihrer Resilienz und in ihrem Wohlbefinden gestärkt werden können, schauen wir uns gemeinsam in Modul 2 an. Jetzt wollen wir erst einmal einen gezielten Blick auf den Übergang von der Kita in Grundschule werfen. Welchen Herausforderungen begegnen Kinder am Übergang und wie können wir sie als pädagogische Fachkraft Kinder am Übergang unterstützen?

➡️ Gehen Sie bitte zum 5. Lernabschnitt "Entwicklungsaufgaben am Übergang" im Menü auf der rechten Seite.

Für Kinder ist der Übergang von der Kita in die Grundschule ein einschneidendes Erlebnis, das Veränderungen birgt und neue Entwicklungsaufgaben mit sich bringt. Aber nicht nur der individuelle Bewältigungsprozess vom „Kindergartenkind“ zum „Schulkind“ steht hierbei im Fokus. Auch das soziale System, welches das Kind umgibt, wird mit in die Verantwortung genommen. Die am Übergang beteiligten Bildungsinstitutionen und die Familie des Kindes benötigen ebenfalls „Übergangskompetenzen“. Diese muss somit als eine Kompetenz des sozialen Systems verstanden werden. Niesel und Griebel empfehlen in diesem Sinne eine ganzheitliche Sicht auf die vielen Veränderungen und Entwicklungsaufgaben am Übergang.

In Übergangsphasen können sich zudem Stressfaktoren aufgrund der extremen Veränderungen häufen. Kinder geflüchteter und zugewanderter Familien befinden sich unter Umständen in einem doppelten Transitionsprozess. Umso wichtiger ist es daher, den Übergang gut zu begleiten und die Kinder in ihren Entwicklungsaufgaben bestmöglich zu unterstützen, um ein (erneutes) krisenhaftes Erleben zu vermeiden.

Wie wir gelesen haben, ist nicht nur das Kind am Übergang gefordert, sondern das gesamte soziale System des Kindes. Was dies für die sogenannten Transitionsebenen (nach Giebel & Niesel) bedeutet und welche Entwicklungsaufgaben auf welcher Ebene stattfinden, wollen wir uns gemeinsam anschauen.

Klicken Sie auf die Karten, um mehr zu den einzelnen Ebenen zu erfahren!

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Individuelle Ebene:

  • Veränderung der Identität - Kind wird zum Schulkind
    • Rollenzuwachs: Mit der Rolle als Schulkind kommen neue Rollenerwartungen und –sanktionen hinzu
  • Bewältigung starker Emotionen wie Vorfreude, Neugier, Stolz, Unsicherheit, Angst
  • Erwerben neuer Kompetenzen u.a. Selbstständigkeit, Kulturtechniken
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Interaktionale Ebene:

  • Aufnahme neuer Beziehungen zur Lehrkraft und Mitschüler*innen
  • Bewältigung des Abbruchs bestehender Beziehungen
  • Entwicklung des Gefühls von Zugehörigkeit in der neuen Gemeinschaft/Umgebung
  • Veränderung familiärer Beziehungen
  • Verarbeitung des Rollenzuwachses: Zur Rolle des Kindes in der Familie kommt die Rolle des Schulkindes
  • Eltern und Erziehungsberechtigte müssen eigene Unsicherheiten in Bezug auf den Übergang überwinden
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Kontextuelle Ebene:

  • Integration von zwei oder mehr Lebensbereichen: Familie und Schule
    • U. neue zeitliche Strukturierung des Familienalltags
    • U. kommt Nachmittagsbetreuung als weiterer neuer Kontext hinzu
  • Veränderung der Lernumgebung inkl. materieller Ausstattung, Strukturen, Lernformen, Anforderungen und Regeln
  • U. Bewältigung weiterer familiärer Übergänge (bspw. Aufnahme Erwerbstätigkeit, Geburt Geschwister)

Quelle: Wilfried Griebel, Staatsinstitut für Frühpädagogik, München: Vom Kindergartenkind zum Schulkind: Ein Übergang für die Familie.

Um Resilienz zu stärken können wir als pädagogische Fachkräfte ein sicheres Umfeld schaffen und die sozial-emotionalen Kompetenzen gezielt fördern. (siehe Rahmen).

➡️ Gehen Sie bitte zum 6. Lernabschnitt "Zusammenfassung" im Menü auf der rechten Seite.

Danke, dass Sie uns so tatkräftig bei meiner Recherche unterstützt haben! Wir haben gemeinsam viel darüber erfahren, welche Ursachen es für ein Stresserleben bei Kindern geben kann und welchen Einfluss diese auf das Wohlbefinden der Kinder haben können. Wir haben gelernt, dass Kinder eine innere Widerstandskraft (Resilienz) besitzen, mit der sie Belastungen bewältigen können. Aufbauend hierauf haben wir gemeinsam erarbeitet, dass wir als Fachkräfte gezielt Faktoren fördern können, die die Resilienz von Kindern stärken. Die Resilienzförderung ist gerade am Übergang aufgrund der vielen Veränderungen von besonderer Bedeutung. Wie wir dies in der Praxis umsetzen können, haben Sie in der letzten Aufgabe erst einmal für sich selbst beantwortet.

➡️ Gehen Sie bitte zum 7. Lernabschnitt "Quiz" im Menü auf der rechten Seite.

Um Ihr Wissen aus diesem Modul zu festigen, haben Sie die Möglichkeit, hier ein kleines freiwilliges Quiz zu machen. Viel Spaß dabei!“

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Die Auflösung erhalten Sie, indem Sie mit der Maus auf das blinkende Plus-Symbol klicken.

Ordnen Sie die Beschreibungen der passenden Stressform zu:

Antwortmöglichkeiten:

1. Positiver Stress

2. Moderater Stress

3. Toxischer Stress

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Richtige Antwort:

1. Positiver Stress

Antwortmöglichkeiten:

1. Positiver Stress

2. Moderater Stress

3. Toxischer Stress

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    Richtige Antwort:

    3. Toxischer Stress

    Antwortmöglichkeiten:

    1. Positiver Stress

    2. Moderater Stress

    3. Toxischer Stress

      P

      Richtige Antwort:

      2. Moderater Stress

      Beurteilen Sie die nachfolgenden Behauptungen danach, ob sie richtig oder falsch sind.

      Antwortmöglichkeiten:

      A) Richtig

      B) Falsch

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        Richtige Antwort:

        Richtig

        Das stimmt leider. Wie wir im Video gesehen haben, kann toxischer Stress dazu führen, dass wichtige Synapsen in Bereichen wie den motorischen Fähigkeiten, dem Gedächtnis, der Verhaltenskontrolle, usw. nicht ausgebildet werden können, was wiederum zu langanhaltenden Entwicklungsschäden in diesen Bereichen führen kann.

        Antwortmöglichkeiten:

        A) Richtig

        B) Falsch

        P

        Richtige Antwort:

        Falsch

        Die Folgen lassen sich durch Resilienzförderung abfedern und unter Umständen sogar umkehren.

        Antwortmöglichkeiten:

        A) Richtig

        B) Falsch

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          Richtige Antwort:

          Falsch

          Genau! Eine pädagogische Einrichtung bspw., die Kindern einen Raum der Sicherheit bietet, kann eine Ressource sein. Bietet sie das nicht, wäre sie eher auf der Seite der Risikofaktoren anzusiedeln. Ebenso kann die familiäre Umgebung eine Ressource aber auch ein Risiko darstellen.

          Antwortmöglichkeiten:

          A) Richtig

          B) Falsch

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            Richtige Antwort:

            Falsch

            Antwortmöglichkeiten:

            A) Richtig

            B) Falsch

              P

              Richtige Antwort:

              Falsch

              Der Übergang ist dann gut gelungen, wenn sich die Kinder in der Schule wohl und zugehörig fühlen, gute Beziehungen zu Erwachsenen und anderen Kindern aufgebaut haben, Interesse und Motivation zum Lernen zeigen, Lernfortschritte machen und sich als selbstwirksam und kompetent erleben.

              Bitte bestätigen Sie, dass Sie dieses Modul abgeschlossen haben:

              Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und überlegen Sie, welchem Kind aus Ihrem Arbeitskontext es guttun würde, Affirmationen zu üben. Schauen Sie sich dann das Affirmationskartenset des Projekts Vor-Sprung in Ruhe an und wählen Sie eine Karte aus, die zu diesem Kind passt. Überlegen Sie, wie Sie diese Karte nutzen können, um mit dem Kind zusammenzuarbeiten. Nutzen Sie dazu wieder Ihren bereitgelegten Stift und Papier

               

              Das Kind, an das ich denke, ist immer sehr bemüht, keine Fehler zu machen. Wenn es mal einen Fehler macht, ist die Reaktion sehr stark. Oft reagiert das Kind mit großer Wut, die es gegen sich selbst und manchmal auch gegen andere richtet.

              Nehmen Sie sich gerne einen Moment Zeit und schauen Sie sich das Affirmationskartenset des Projekts Vor-Sprung in Ruhe an.

              Wählen Sie dann eine Karte aus, die zu diesem Kind passt. Überlegen Sie sich, wie Sie diese Karte nutzen können, um mit dem Kind zusammenzuarbeiten. Nutzen Sie dazu wieder Ihren bereitgelegten Stift und Papier.

              Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und beantworten Sie zu der von Ihnen gewählten Affirmation folgende Fragen. Nutzen Sie dazu gerne Ihren bereitgelegten Stift und Papier.

              ➡️ Welche Affirmation haben Sie ausgewählt?

              ➡️ Was für ein Gefühl löst die ausgewählte Affirmation in Ihnen aus?

              ➡️ Welcher negative Glaubenssatz könnte hinter dieser Affirmation stecken? Bzw. wie könnten Sie die ausgewählte Affirmation ins Negative umformulieren?

              ➡️ Können Sie sich erinnern, woher dieser negative Glaubenssatz kommt? Von Ihren Eltern? Aus der Schule?

              ➡️ Wo schränkt Sie dieser negative Glaubenssatz ein? Wo macht er Ihnen das Leben schwer oder hindert Sie daran etwas zu tun?