Ziel der Stadtteilbesuche war es, die Lebensrealität von Familien besser kennenzulernen, wichtige Orte im Stadtteil zu erkunden und Kontakte zu bestehenden Einrichtungen aufzubauen. Dabei besuchte das Team unter anderem Familienzentren, Nachbarschaftstreffs, Spielplätze und Stadtteilzentren.
Der erste Besuch fand am 23. April in Vahrenheide statt. Dort lernte das Team den Stadtteil rund um den Vahrenheider Marktplatz kennen und besuchte unter anderem das Familienzentrum der Caritas, das Familienzentrum Titus sowie den Elterntreff der Nachbarschaftsinitiative Vahrenheide. In persönlichen Gesprächen konnte das Projekt vorgestellt und erste Ideen für Kooperationen entwickelt werden.
Am 28. April führte der zweite Stadtteilbesuch in den Sahlkamp. Besonders hilfreich war dabei die Unterstützung einer Stadtteilmutter, die das Team durch den Stadtteil begleitete und wichtige Kontakte herstellte. Im Stadtteiltreff Sahlkamp lernte das Team Mitarbeitende der Gemeinwesenarbeit und weitere Akteur*innen der Stadt Hannover kennen. Daraus entstand unter anderem die Möglichkeit, das Projekt bei einem Elternfrühstück direkt Familien vorzustellen.
Ein weiterer wichtiger Austausch fand bei „Pro Beruf“ statt. Dort entwickelte sich direkt eine konkrete Zusammenarbeit: Künftig kann das Aufwind-Team einmal wöchentlich eine offene Beratung anbieten. Besonders positiv hervorgehoben wurde die Mehrsprachigkeit des Teams, das gemeinsam 15 Sprachen spricht und Familien dadurch erreichen kann.
Der dritte Stadtteilbesuch führte das Team am 29. April nach Mühlenberg. Im Stadtteilzentrum Weiße Rose, im Bunten Haus Mühlenberg und im Familienzentrum Beckstraße wurden bestehende Angebote kennengelernt und Möglichkeiten für gemeinsame Veranstaltungen besprochen. Dabei entstanden erste Ideen für Elterncafés, Workshops und regelmäßige Treffpunkte für Familien.
Die Stadtteilbesuche haben gezeigt, wie wichtig persönliche Begegnungen, Vertrauen und starke Netzwerke für die Unterstützung von Familien sind. Die gewonnenen Eindrücke und Kontakte fließen nun direkt in die Projektarbeit ein und helfen dabei, Familien noch gezielter zu erreichen und langfristige Kooperationen in den Stadtteilen aufzubauen.