Die mentale Gesundheit junger Menschen ist heute wichtiger denn je. Studien zeigen alarmierende Zahlen: 22% der Kinder und Jugendlichen zeigen psychische Auffälligkeiten¹ – deutlich mehr als vor der Pandemie. Besonders betroffen sind sozial benachteiligte Familien: Fast jedes zweite Kind aus armutsgefährdeten Haushalten leidet unter Einsamkeitserleben².
Kinder und Jugendliche benennen dabei selbst die Ursachen: Leistungsdruck, Krisenerfahrungen, Diskriminierung – und überlastete Hilfesysteme³. Junge Menschen, die von Flucht und Vertreibung betroffen sind, stellen hier außerdem eine besonders vulnerable Gruppe dar.
Zusätzlich kommt Schulen eine Schlüsselrolle zu, wenn es darum geht mentales Wohlbefinden junger Menschen zu fördern: denn hier erreichen wir alle jungen Menschen. Zusätzlich entstehen fast die Hälfte aller psychischen Störungsbilder vor der Volljährigkeit 4. Doch Schulen brauchen wirksame Konzepte, sowohl in der Prävention als auch der Intervention.
Aktuelle Studien zur Depression zeigen, dass eine gut ausgebaute Resilienz der wichtigste Faktor zu Prävention dieser ist 5.Unser Ansatz der Healing Classrooms bietet hier ein erprobtes und evidenzbasiertes Tool zur Resilienzförderung.
Außerdem möchten wir Ihnen an dieser Stelle auch den Peer-to-Peer-Ansatz der SOS Mental Health Peers vorstellen, bei dem Jugendliche geschult werden, um andere Jugendliche bei psychischen Auffälligkeiten zu unterstützen. Ein Ansatz, der nicht nur pädagogische Fachkräfte entlasten kann, sondern auch vorhandene Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen hervorhebt.
Mentale Gesundheit ist keine individuelle Schwäche, sondern eine gesellschaftliche Verantwortung.
Die mentale Gesundheit (junger Menschen) ist keine individuelle Schwäche, sondern eine gesellschaftliche Verantwortung. Nur mit multiprofessionellen Teams, präventiven Konzepten, mehr Partizipation von Kindern und Jugendlichen an Schulen und gut ausgebauten Meldeverfahren können wir Bildungsgerechtigkeit sichern und junge Menschen stark machen.
💡 Mentale Gesundheit geht uns alle an
Teilen Sie diesen Beitrag, sprechen Sie darüber und helfen Sie mit, sichere Lernorte zu schaffen.
Werfen Sie auch gerne eine Blick auf unsere Fortbildungsangebote, um so die Resilienz von Kindern und Jugendlichen zu stärken. [Hier entlang]
photo: IRC

