Vielfalt als Stärke: Warum Partnerschaften für IRC im Mittelpunkt stehen

Ob lokale und internationale Organisationen, Unternehmen und Forschungsteams, Regierungen und institutionellen Geber, Medienvertreter*innen oder individuellen Unterstützer*innen – die Bandbreite der Partner*innen, mit denen IRC zusammenarbeitet, ist vielfältig. Gerade durch diese Vielfalt der Perspektiven, Erfahrungen und Kompetenzen entsteht ein kumulativer Netzwerkeffekt, der Wirkung und Reichweite entscheidend stärkt, So wird es möglich, unterschiedliche Perspektiven, Ressourcen und Expertisen zu bündeln – und gemeinsam mehr zu erreichen. Partnerschaften sind für IRC nicht nur ein strategisches Mittel – sie sind ein Ausdruck unserer Haltung, getragen von dem Anspruch, gemeinsam und auf Augenhöhe nachhaltige Veränderungen zu schaffen.

Lokale Partnerschaften stärken – gemeinsam mehr erreichen

Ein zentrales Ziel von IRC ist es, insbesondere lokale Partnerschaften zu fördern. Lokale Organisationen – wie etwa Migrant*innenselbstorganisationen – bringen wertvolle Expertise mit: Sie kennen die Kontexte, haben Zugang zu den Communities und verfügen über langjährige Erfahrung. Diese Nähe zu den Menschen vor Ort ist unverzichtbar, wenn es darum geht, wirkungsmächtige Programme zu entwickeln.
Partnerschaften mit lokalen Organisationen helfen auch, systemische Barrieren zu überwinden. Gemeinsam gestalten wir faire, langfristige Zusammenarbeit – etwa durch direkte Hilfe oder technische Unterstützung.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, Partnerschaften zu schaffen, die nicht nur effizient, sondern auch gerecht sind – und letztlich der Zielgruppe zugutekommt. 

PEERS – Leitlinie für partnerschaftliches Arbeiten

Um partnerschaftliches Arbeiten systematisch zu fördern, setzt IRC seit 2016 PEERS (Partnership Excellence for Equality and Results System) um. Als Partnerschaftsleitlinie, -philosophie und -handbuch in einem dient PEERS zur Orientierung und Anleitung für  Gestaltung und Weiterentwicklung von partnerschaftlicher Zusammenarbeit. 

Partnerschaften in der Praxis  

Partnerschaftliche Zusammenarbeit bei IRC jedoch vor allem eines: kontextabhängig. Es gibt nicht das eine Format – vielmehr setzen wir auf unterschiedliche Modelle, die sich flexibel an lokale Gegebenheiten anpassen lassen. Partnerschaften können beispielsweise als Kooperationsprojekte mit klarer Aufgabenverteilung gestaltet sein, als technische Unterstützung durch IRC für lokale Organisationen oder als gemeinsame Programmentwicklung. Diese Vielfalt ermöglicht es uns, gezielt auf die jeweiligen Bedürfnisse der Partnerorganisationen und der Klient*innen einzugehen – sei es im Rahmen kurzfristiger Nothilfe oder langfristiger Strukturförderung.

Zum Abschluss: Was erfolgreiche Partnerschaften ausmacht 

Partnerschaftliches Arbeiten bei IRC heißt: Unsere Partnerorganisationen sind von Anfang an in alle Prozesse eingebunden. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen und Projekte partizipativ gestaltet. Die Zusammenarbeit basiert auf Transparenz, Vertrauen und gegenseitigem Lernen. Ziel ist es, Macht, Ressourcen und Wissen zu teilen, um gemeinsam nachhaltige Veränderungen zu bewirken. 

Aus unserer Erfahrung wissen wir: Wirklich tragfähige Partnerschaften entstehen nicht zufällig – sie werden bewusst aufgebaut und bedürfen kontinuierlicher Beziehungsarbeit – dazu gehören Ehrlichkeit, Wertschätzung und Respekt. Entscheidend ist, dass Partnerorganisationen frühzeitig in Planungs- und Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Eine klare Rollenverteilung und offene Kommunikation schaffen die Grundlage für Vertrauen und Verlässlichkeit. Ebenso wichtig ist es, Raum für gemeinsames Lernen zu schaffen – durch Feedback, Reflexion und gegenseitige Weiterentwicklung. Dabei denken wir langfristig: Statt kurzfristiger Projektlogik setzen wir auf nachhaltige Beziehungen, die wachsen dürfen. Denn nur so können wir gemeinsam Strukturen stärken, Barrieren abbauen und Programme gestalten, die den Klient*innen wirklich gerecht werden. 

Illustration: IRC 

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und überlegen Sie, welchem Kind aus Ihrem Arbeitskontext es guttun würde, Affirmationen zu üben. Schauen Sie sich dann das Affirmationskartenset des Projekts Vor-Sprung in Ruhe an und wählen Sie eine Karte aus, die zu diesem Kind passt. Überlegen Sie, wie Sie diese Karte nutzen können, um mit dem Kind zusammenzuarbeiten. Nutzen Sie dazu wieder Ihren bereitgelegten Stift und Papier

 

Das Kind, an das ich denke, ist immer sehr bemüht, keine Fehler zu machen. Wenn es mal einen Fehler macht, ist die Reaktion sehr stark. Oft reagiert das Kind mit großer Wut, die es gegen sich selbst und manchmal auch gegen andere richtet.

Nehmen Sie sich gerne einen Moment Zeit und schauen Sie sich das Affirmationskartenset des Projekts Vor-Sprung in Ruhe an.

Wählen Sie dann eine Karte aus, die zu diesem Kind passt. Überlegen Sie sich, wie Sie diese Karte nutzen können, um mit dem Kind zusammenzuarbeiten. Nutzen Sie dazu wieder Ihren bereitgelegten Stift und Papier.

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und beantworten Sie zu der von Ihnen gewählten Affirmation folgende Fragen. Nutzen Sie dazu gerne Ihren bereitgelegten Stift und Papier.

➡️ Welche Affirmation haben Sie ausgewählt?

➡️ Was für ein Gefühl löst die ausgewählte Affirmation in Ihnen aus?

➡️ Welcher negative Glaubenssatz könnte hinter dieser Affirmation stecken? Bzw. wie könnten Sie die ausgewählte Affirmation ins Negative umformulieren?

➡️ Können Sie sich erinnern, woher dieser negative Glaubenssatz kommt? Von Ihren Eltern? Aus der Schule?

➡️ Wo schränkt Sie dieser negative Glaubenssatz ein? Wo macht er Ihnen das Leben schwer oder hindert Sie daran etwas zu tun?