Ansatz
Das Projekt TIES verfolgt einen dreistufigen Ansatz:
1. Selbstidentifikation fördern
Durch Digital Streetwork, mobile Beratung und zielgruppengerechte Aufklärungskampagnen werden potenzielle Betroffene direkt angesprochen – online und offline. Ziel ist es, ihnen Informationen über ihre Rechte, Schutzmöglichkeiten und Unterstützungsangebote zugänglich zu machen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Jugendlichen, die oft schwer erreichbar und besonders gefährdet sind.
2. Fachkräfte sensibilisieren
Akteure wie Polizei, Justizvollzug, Kommunen und Sozialdienste werden durch Schulungen und Materialien in die Lage versetzt, Anzeichen von Ausbeutung zu erkennen und Betroffene sicher weiterzuvermitteln.
3. Systeme stärken
Auf nationaler und EU-Ebene bringt TIES Fachorganisationen, politische Entscheidungsträger*innen und Betroffene zusammen, um Empfehlungen für bessere Identifikations- und Schutzmechanismen zu entwickeln und zu verbreiten.